Ask Rattmann, Rattmann has ...

you are here:
Geheimnisse des Großmeisterschachs

BEYNUNGDG

Geheimnisse des Großmeisterschachs

Neuauflage geplant für 01.10.2007
Ein Lehr- und Trainingsbuch
John Nunn
344 Seiten - 334 Diagramme, Fotos - Sachbuch
2. Auflage 2005
gebunden
BEYNUNGDG
Neuausgabe der "Geheimnisse des großmeisterlichen Spiels" (englischer Titel: "Secrets of Grandmaster Chess"). Gewann 1988 den Buchpreis der Britischen Schachföderation.
Für diese Ausgabe hat GM John Nunn die Analysen überarbeitet, Entdeckungen aus der Schule Dworetzki/Jussupow eingebaut, viele Diagramme hinzugefügt und mit Anekdoten aus seinem Schachleben gewürzt.
  • vierundzwanzig beste und sehr zeigenswerte Partien von John Nunn
  • Nunns preisgekrönter Sieg 1985 über Beljawski
  • eine tiefgründige Behandlung von Strategie und Taktik
  • Ratschläge über das Denken rund ums Brett
  • Einsichten in die professionelle Schachwelt.


John Nunn ist einer der führenden Schachgroßmeister. Seine beste Plazierung erreichte er im Welt-Cup 1989 mit einem sechsten Platz. Sein Rekord als Mannschaftsspieler: drei Silber- und vier Goldmedaillen im Einzel bei olympischen Schachspielen.


007 Einführung

009 Kapitel 1: Frühe Jahre 1955-73

045 Kapitel 2: Internationaler Meister 1974-76
047 1 J. Ost-Hansen - J. Nunn
Studenten- Mannschaftsweltmeisterschaft Teesside 1974
061 2 F. Borkowski - J. Nunn
Junioren-Europameisterschaft, Groningen 1974/75
078 3 M. Corden - J. Nunn
Birmingham 1975
091 4 J. Nunn - J. Cooper
Surrey Weekend Open 1976

106 Kapitel 3: Großmeister 1977-81
107 5 J. Augustin - J. Nunn
Europa-Mannschaftsmeisterschaft, Finale, Moskau 1977
122 6 R. Britton - J. Nunn
Islington Open 1978
132 7 J. Nikolac - J. Nunn
Dortmund 1979
149 8 L. Polugajewski - J. Nunn
Europa- Mannschaftsmeisterschaft, Finale, Skara 1980
161 9 J. Nunn - R. Waganjan
Baden 1980
169 10 J. Nunn - A. Miles
Baden 1980
181 11 J. Nunn - G. Anthony
Bristol Weekend Open 1981

195 Kapitel 4: Berufsspieler 1981-85
196 12 V. Kortschnoi - J. Nunn
Johannesburg 1981
207 13 J. Nunn - M. Tal
Wijk aan Zee 1982
215 14 J. Nunn - J. van der Wiel
Wijk aan Zee 1982
234 15 G. Ligterink - J. Nunn
Zonenturnier Marbella 1982
246 16 J. Nunn - L. Christiansen
Phillips & Drew/GLC 1982
257 17 L. Portisch - J. Nunn
Phillips & Drew/GLC 1982
273 18 J. Nunn - F. Olafsson
Match England - Island, Teesside 1982
284 19 J. Nunn - F. Gheorghiu
Biel 1983
293 20 L. Ftacnik - J. Nunn
Gjövik 1983
300 21 J. Nunn - J. Levitt
Lloyds Bank Masters, London 1983
306 22 J. Nunn - Y. Seirawan
London (Phillips & Drew/GLC 1984)
316 23 J. Nunn - U. Andersson
Olympiade Thessaloniki 1984
329 24 A. Beljawski - J. Nunn
Wijk aan Zee 1985

340 Verzeichnis der Gegner
341 Verzeichnis der Eröffnungen
Bevor wir auf den Inhalt dieses interessanten Buches eingehen lohnt sich ein Blick auf dessen längere Vorgeschichte. 1987 brachte John Nunn zusammen mit Peter Griffiths das Buch "Secrets of Grandmaster Play" mit 24 Partien Nunns aus den Jahren 1974- 1985 heraus.

Im Zuge dieser Zusammenarbeit wurde der Schwerpunkt auf den pädagogischen Charakter des Buches gelegt, Biographisches über den Schachspieler Nunn fehlte.

In der Fortsetzung "John Nunns Best Games" über die Jahre 1985-1993 nutzte Nunn dann die Gelegenheit, viele Geschichten aus dem Leben eines Berufsschachspielers einfliessen zu lassen. Als nun eine Neuauflage von "Secrets of..." bevorstand, beschloß er es in dieser Hinsicht zu überarbeiten und zu erweitern.

Als Ergebnis wuchs der Umfang um etwa die Hälfte an, nämlich von 224 auf 335 Seiten, denn neben den zahlreichen Geschichten sowie den Berichten über sein schachliches Leben in dieser Zeit hat Nunn auch ein 35-seitiges Kapitel zugefügt, in dem er über die frühen Jahre 1955-1973 berichtet.

Natürlich wurde auch die Kommentierung der Partien überarbeitet, hier macht sich die Trainingsarbeit Dworetzkis mit einigen dieser Partien sowie natürlich der wachsende Einfluß von Computerprogrammen bemerkbar. Mit "Geheimnisse des Großmeisterschachs - ein Lehr- und Trainingsbuch" liegt nun die deutsche Erstauflage dieses Buches vor.

Der Inhalt wurde bereits umrissen, deshalb nur noch einmal kurz die wesentlichen Punkte: Kern des Buches sind 24 Gewinnpartien von John Nunn aus den Jahren 74-85, die auf jeweils 5-15 Seiten sehr ausführlich besprochen werden. Dazu kommt vieles zur Biographie Nunns sowie das erwähnte lange Kapitel über seine Jugendjahre.

Fazit: Eine starke Zusammenstellung von sehr spannenden Partien, die ebenso lehrreich wie unterhaltsam kommentiert sind, dazu noch viel Wissenswertes von einem erfahrenen Spieler, der viele Jahre zur Weltspitze zählte.

Um das Buch richtig genießen zu können sollte man aber bereit sein, ein wenig Zeit zu investieren. Der schöne Einband und der hervorragende Druck runden das Buch würdig ab.



Schach-Markt 4/2001


Hinter dem vielsagenden Titel verbirgt sich der erste Teil einer Autobiographie von Dr. John Nunn, welcher als einer der renommiertesten Schachgroßmeister und -schriftsteller sowie als genial begabter Mathematiker wohl nicht mehr eigens vorgestellt zu werden braucht.

Das Buch ist eine Neuausgabe des 1987 erschienenen "Secrets of Grandmaster Play", welches der Autor im Jahre 1997 um ein Kapitel über seine schachlichen Anfänge von 1973 und um viele neue - auch computergestützte - Analysen der ausgewählten Partien erweitert hat. Vor kurzem nun hat FM Gerd Treppner das Ganze ins Deutsche übersetzt.

Nunn beginnt mit seinen frühen Jahren 1955-1973 und schildert recht beeindruckend seinen raschen Aufsteig zum Internationalen Meister 1974, natürlich garniert mit etlichen Partien und Partiefragmenten aus jener Zeit (S. 9-44).

In den weiteren Kapiteln - IM 1974-1976 (S. 45-105), GM 19744-1981 (S.106-194), Berufsspieler 1981-1985 (S. 195-339) - führt er in erster Linie 24 ausgewählte Partien vor, die er mit ausführlichen Anmerkungen allgemeiner Art und jeder Menge gründlichen Analysen zu allen Partiephasen versieht. Somit kann das Buch auch zu Lern- und Trainingszwecken hervorragend genutzt werden, weil die Kommentare nicht nur quantitativ (bis zu 17 Buchseiten für eine Partie!), sondern natürlich auch qualitativ kaum noch Wünsche offenlassen.

Das Ganze bereichert der Autor um viele Turnier- und Wettkampfergebnisse aus jenen Jahren und würzt es mit einigen launigen Anekdoten.

Zusätzlich zu den Haupt-Partien finden sich noch weitere 46 vollständige Spiele sowie 26 Partiefragmente mit kürzeren Anmerkungen, so dass der Leser genügend Material zum Selbststudium vorfindet.

Diesem rundum gelungenen Werk hat der Beyer-Verlag mit dem Festeinband und einem sehr guten Layout auch den ihm gebührenden würdigen äußeren Rahmen verliehen. Das Buch über den zweiten Teil seiner Schachkarriere hat der Autor übrigens unter dem Titel "John Nunn`s Best Games 1985-1993" bei B.T. Batsford in London herausgebracht; dieses ist m.W. noch nicht auf Deutsch erschienen - vielleicht ein heißer Tip für Beyer + Treppner?

Als seine beste Partie (bis 1997) betrachtet der Verfasser das folgende Spiel, welches seinerzeit diverse Preise eingeheimst hat:

Beljawski - Nunn, Wijk aan Zee 1985; Königsindisch (Partie 24 im Buch auf S. 329-339 mit ausführlichen Analysen):

1. d4 Sf6 2. c4 g6 3. Sc3 Lg7 4. e4 d6 5. f3 0-0 6. Le3 Sbd7 7. Dd2 c5 8. d5 Se5 9. h3?! Sh5 10. Lf2 f5 11. e:f5 T:f5 12. g4 T:f3 13. g:h5 Df8 14. Se4! Lh6 15. Dc2?! Df4! 16. Se2 T:f2 17. S:f2 Sf3+ 18. Kd1 Dh4! 19. Sd3 Lf5 20. Sec1? Sd2! 21. h:g6 h:g6 22. Lg2 S:c4 23. Df2 Se3+ 24. Ke2 Dc4! 25. Lf3 Tf8 26. Tg1 Sc2 27. Kd1 L:d3 0:1

Und wie sieht die Zukunft aus? Hören wir dazu den Meister selbst: "Mehr durch Zufall als durch Planung scheine ich 11-Jahres-"Karrieren" in verschiedenen Bereichen gehabt zu haben: 1970-1981 Mathematik, 1981-1992 Schach, 1992-? Buchveröffentlichungen. 2002 oder 2003 werde ich vielleicht bereit sein für den nächsten Karriereschritt". (S. 195).

Welcher Schritt dies wohl sein wird? Die Schachwelt wartet schon jetzt mit Spannung!



Dr. W. Schweizer, Rochade Europa 8/2001


Der britische Schachverband verleiht jährlich einen Preis für das "Schachbuch des Jahres". Einen dieser Preise erhielt das 1987 veröffentlichte gemeinsame Werk von John Nunn und Peter Griffith "Secrets of Grandmaster Play". Später folgte eine - nunmehr allein von Nunn bearbeitete - erheblich erweiterte Neuauflage, in der unter anderem Entdeckungen aus der berühmten Moskauer Schachschule von Mark Dworezki Eingang fanden. Im Jahre 1997 war schließlich die endgültige Version dieses Werks fertig, an dem eigentlich nur der Titel ein wenig irreführend ist. Es handelt sich schließlich um Nunns Autobiographie mit vielen von ihm gespielten Partien, 24 davon mit enormer Tiefe analysiert. Alle Beispiele stammen aus der Zeit vor 1985, handelt es sich also um "olle Kamellen "'?

Alt ja - so wie ein vorzüglicher Wein. Wird nicht Bronsteins Kandidatenturnier Zürich 1953 immer noch als eines der besten Bücher aller Zeiten gehandelt, obwohl es fast ein halbes Jahrhundert alt ist? Nunns Werk ist vielleicht nicht ganz so ein Meilenstein, es kommt ihm jedoch sehr nahe.

So sehen es auch andere. Auf seiner Intemetseite www.kaniaverlag.de schreibt beispielsweise Harald Keilhack (selbst Autor, z. B. des sehr guten Buchs über die Tarrasch-Verteidigung) folgende Sätze: "Die Kommentare der meist taktisch geprägten Partien sind tiefschürfend und aufschlussreich, aber ob sie "Geheimnisse" großmeisterlichen Denkens offenbaren? Nun gut, dies traf vielleicht eher noch zum Zeitpunkt der Originalveröffentlichung (1985) zu; inzwischen hat sich das Nunnsche Gedankengut doch einigermaßen in der Literatur verbreitet. Trotz der gemachten Vorbehalte ein sehr gehaltvolles, umfangreiches Buch mit lesenswerter Biographie und hervorragend kommentierten Partien, die auch jeweils einen Einblick in die gespielten Eröffnungsvarianten bieten (oft kriegt man auf diese Weise mehr mit "worum es hier geht" als bei Theoriewälzern!)"
Dieser Einschätzung haben wir nichts hinzuzufügen. Dem bekannten Hollfelder Schachverlag und namentlich dem Verleger Joachim Beyer gebührt Dank für die Herausgabe der deutschsprachigen Auflage. Nunns Bücher leben vorrangig von den guten Texten, und diese sind nun einmal fast für jedermann in der eigenen Muttersprache leichter zu verstehen bzw. zu genießen. Nur ein wichtiger Hinweis noch. 1998 erschien in der Edition Olms ein Buch desselben Autor mit einem ähnlich klingenden Titel: "Schachgeheimnisse". Es handelt sich nicht um dasselbe Buch wie das oben besprochene, sondern um ein eigenständiges, auch völlig anders konzipiertes Werk zum Selbstunterricht

Schach-Magazin 2001, Heft 16, S. 441
Das Buch ist die Übersetzung der 1997 erschienenen und (im Unterschied zu manch vollmundiger Ankündigung wirklich) gründlich überarbeiteten Zweitauflage (Original 1985) von Secrets of Grandmaster Chess. Es beinhaltet Nunns lesenswerte Autobiographie sowie 24 ausgewählte Partien, beides allerdings nur bis 1985. Aber das ist zu verschmerzen, da damit Nunns erfolgreichste Jahre am Schachbrett abgedeckt werden, später trat er überwiegend als Autor in Erscheinung. Mit Nunns 1998 bei Olms erschienenen Schachgeheimnissen (die im Schachsektor überstrapazierten "Geheimnisse" oder ,,Secrets"...) hat das Buch nichts zu tun.
Die Partiekommentare sind gleichermaßen tiefschürfend wie aufschlussreich und wie kaum ein anderer Autor beherrscht John Nunn die Kunst, dem Leser ein konkret taktisches Geschehen auf dem Schachbrett mit Worten (und nicht nur mit Variantenbäumen) nahe zu bringen. Gleichzeitig vermittelt jede Partie einen guten Einblick in das gespielte Eröffnungssystem; oft erfährt man auf diese Weise viel mehr darüber, "worum es hier geht", als bei mittelprächtigen Eröffnungswälzern. Zur Freude des nicht großmeisterlichen Lesers werden sehr viele grundsätzliche Stellungstypen diskutiert (keine Partien mit ellenlangen Theorievarianten), z. B. vermittelt das Studium von Partie 4 einen nachhaltigen Eindruck bei der Behandlung von Alt-Benoni-Strukturen. Eine der lehrreichsten Partiesammlungen für Spieler ab etwa DWZ 1700, wobei schwächere Spieler von den Texten profitieren und ggf. die längeren Analyseblöcke überspringen können. Auch die Übersetzung (Gerd Treppner) ist, vom Klappentext einmal abgesehen, sehr gut.
Sehr empfehlenswert in diesem Zusammenhang - John Nunn - auch das bei Gambit 2001 erschienene Understanding Chess Move by Move , hier untersucht der Brite nach ähnlichem Muster in erster Linie fremde Partien. Entgegen "englischen Traditionen" stimmt dabei auch das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Harald Keilhack, Schach 02/2002

Einzelpreis: 24,80 EUR
24,80 EUR pro 1
price includes VAT without shipping costs
quantity pcs.
shopping cart is empty
Choose Your Language
Deutsch Englisch
price reduction since stock is empty
payment by PayPal
ShopElement_PayPal-Logo.jpg
news-ticker
01.10.2006
new magnetic chessboards are on stock! over 40 different variants!
 
29.09.2006
Errata lists for our are edited and updated
 
04.09.2006
Chess Informant 96, book and CD is now available
 
21.08.2006
errors in our shop system is corrected. The articlesites are callable again
 
19.05.2006
Die Praxis meines Systems, by A. Nimzowitsch is available!
 
19.05.2006 
underhand, silently and und quietly!
Das Schachturnier zu Baden-Baden 1870, by Stefan Haas is available
 
 
all prices includes the legal prescribed value-added tax from germany.
The freight costs inside germany is 2,40 € up to a value of goods from 40 €. Over 40 € the delivery in germany is for free.
 
And should there be something what doesn´t work, feel free to contact the boss