Viktor Kortschnoi gehört ganz sicher zu den größten Persönlichkeiten der Schachgeschichte, die er seit mehr als 50 Jahren mit prägt. Auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts ist der ungebrochene kämpferische Stil des über 70-Jährigen gefürchtet. Nach wie vor lässt der eingebürgerte Schweizer bei stark besetzten Turnieren Weltklassespieler hinter sich, die seine Enkel sein könnten. Zeit also, dass der zweimalige Herausforderer um die Schachkrone (1978 und 1981) endlich seine Autobiographie veröffentlicht. Seine Erinnerungen an die Kindheit im belagerten Leningrad, die Studienzeit, sein Aufstieg zur Weltspitze, der im März 1954 mit dem ersten internationalen Turniersieg in Bukarest begann, sowie die Jahre nach der Flucht in den Westen sind fraglos ein bewegendes Zeitdokument dieses leidenschaftlichen und energiegeladenen Vorbilds mehrerer Generationen von Schachfreunden in aller Welt.
„Mein persönliches Verhältnis zu Viktor Kortschnoi hatte über die Jahre Höhen und Tiefen, aber unsere beiderseitige Leidenschaft für das Schach hat letztlich immer triumphiert.“
Garri Kasparow, 13. Schachweltmeister
„Ich bin sicher, dass in Viktor Kortschnois Gehirn mehr graue Zellen mit Schach befasst sind als bei jedem anderen Spieler.“
Genna Sosonko, ehemalier Trainer und Freund