Wer Holländisch spielt, hat meistens mehr als nur ein Remis im Sinn. Erst recht kann man dies vom Leningrader System (gekennzeichnet durch die Züge f5 und g6 gegen 1.d4) sagen. Der Autor meint sogar, dieses System sei besser als Königsindisch, denn man hat bereits den Vorstoß f5 geschafft. Zu A86 gehören auch Varianten, in denen Schwarz 3...d6 spielt und nicht unbedingt später g6; diese werden ebenfalls auf der CD abgehandelt. Im Kapitel „Strategische Grundideen des Leningrader Systems“ behandelt der Autor verschiedene Themen, wie z.B. den Durchbruch e2-e4, der ganz häu?g mit vorherigem b3 und Lb2 gespielt wird (denn sonst kommt Schwarz leicht zu e5). Ein anderes Thema ist die „Bauernoffensive am Damen ?ügel“, häu?g verbunden mit einem frühen b2-b4. Aber im Allgemeinen hat der Autor mehr einen Blick auf die Möglichkeiten des Nachziehenden.
Alle Features auf einen Blick:
- 18 Textkapitel
- 142 vom Autor kommentierte Musterpartien
- über 15.000 Partien
- Trainingsdatenbank
- Reader auf Basis von ChessBase 9.0
Über den Autor:
Der russische Schachtheoretiker Boris Schipkov, 42, lebt in Novosibirsk und hat bereits verschiedene Bücher und Artikel veröffentlicht, u.a. die ChessBase-CDs „Angenommenes Damengambit“ und „Holländisch A90-A99“. Er ist Chefredakteur der Online-Zeitschrift Chess Siberia
http://www.chessib.com
Systemvoraussetzungen: Pentium 166, 32 MB RAM, Win98, WinME, Win2000, WinXP, CD-Laufwerk, Soundkarte.