Wer sich mit Schach beschäftigt, Partien, Varianten, Endspiele usw. studiert, nimmt bewusst oder unbewusst eine Menge von Stellungsbildern in sein Gedächtnis auf. Je mehr man während einer Partie abrufen kann, desto besser spielt man. Für die erfolgreiche praktische Realisierung dieser Theorie gibt es natürlich eine Reihe von zusätzlichen Faktoren. Trotzdem: die Aufnahme von Stellungsbildern und Motiven ist das A und O, um im Schach erfolgreich zu sein. Und die effektivste Methode ist die Beschäftigung mit Taktikstellungen und Kombinationsmotiven.
Der Mathematiker und Schachtrainer George Renko hat eine riesige Menge von taktischen Musterstellungen gesammelt. Das Hauptgericht wurde auf der CD "Intensivkurs Taktik" nach Themen sortiert veröffentlicht. Hier folgt der Nachtisch: "Killerzüge". Gemeint sind Züge, die meistens mehrere Funktionen realisieren und in der Partie praktisch sofort eine Entscheidung erzwingen, wenn möglich den Gewinn.
Die neun Datenbanken, aufgeteilt nach Schwierigkeitsgrad, beinhalten ca. 1600 Aufgaben, teils konstruiert, teils aus Partien entnommen. Das Training besteht darin, diese Aufgaben zu lösen. Viele Worte macht der Autor nicht, die Stellungen sollen für sich sprechen, gemäß dem Motto "ein Bild sagt mehr als tausend Worte".