Frag Rattmann, Rattmann hat ...

Turnierübersicht ...
Coburg 1904
 
18 Juli bis 07. August
Der erste Auftritt in der Turnierarena. Nimzowitsch`Partien sind intuitiv und kombinatorisch angelegt. Seine Partie gegen Hilse wurde für einen der Schönheitspreise in Betracht gezogen und die "Wiener Schachzeitung" nannte ihn glänzend beanlagt".

Wien 1905
 
Februar 
Überraschend erhielt Nimzowitsch anstelle von Spielmann die Einladung zu diesem "Österreichisch-Ungarischen Meisterturnier (er gehörte weder dem einen noch dem anderen Land an). Für seine damaligen Verhältnisse erreichte er einen achtbaren 6. Platz.

München 1905
 
Juni
1. Wettkampf mit Rudolf Spielmann über 13 Runden, der unentschieden endet.

Barmen 1905
 
 
Im Sommer 1905 meldet er sich zu dem großen Schachkongreß in Barmen für das Meisterturnier - B an. Um es mit den Worten J. Hannak zu sagen: " Es war eine Katastrophe".
 
Nach dem Turnier aber präsentierte er sich, als habe er grade das Meisterturnier - A gewonnen. Zum ersten Mal nimmt man eine seiner markantesten Fähigkeiten war: Sich unbeliebt zu machen.

München 1906
 
 
Ein Jahr hatte man nichts von ihm gehört. In der ersten Hälfte des Jahres 1906 immatrikulierte er in Zürich an der Technischen Hochschule für das Fach Mathematik.
 
Nimzowitsch dazu: "Nach zwei oder drei Monaten harter Arbeit hatte ich enorme Fortschritte gemacht ... im Schach."
 
Durch intensives Training der Partien Tschigorin´s, Salwe´s, Duras´und Forgacz erweiterte er sein Repertoire um die Altinidsche Eröffnung, die er in der Folgezeit zunächst fast ausschließlich spielte.
 
In diesem Turnier gelang es ihm dann auch folgerichtig, den Zweitplatzierten Spielmann um volle 2 Punkte zu distanzieren.
 
Dazu das Deutsche Wochenschach: "Er hat ganz hervorragend gespielt und bewiesen, dass er auch in jedem größeren Meisterturnier mit großen Ehren bestehen wird."
 
 
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18.10.09
 
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