Diese Angaben sind natürlich unkontrollierbar. Ein um die Jahrhundertwende bedeutender Sinologe James Legge äußerte sich dahingehend, dass das Werk, auf das sich Freret bezog mit Namen Hai-piene zwar beiläufig in der Vorrede des Siang-Hai, dem erklärenden großen Wörterbuch der damaligen Dynastie Chinas erwähnt, sonst aber durchaus unbekannt sei. Er terminierte den Ursprung auf die Zeit zwischen 551 und 577 in der das Schach aus Indien kommend in China eingeführt wurde. G. Schlegel wollte hingegen in einer Dissertation das Reich der Mitte für die Erfindung des Schachspiels verantwortlich machen. Dagegen spricht, dass das eigentliche chinesische Schach auf einem Brett mit 9 x 9 Durchschnittspunkten und einem fließendem Strom in der Mitte, sowie mit teilweise anderen Figuren gespielt wird. Analog sind die Verhältnisse in Japan, und Korea. In Thailand und in der Mongolei hingegen gibt es allerdings eine sehr ähnliche Variante.