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books from Das Schach-Archiv ...
Do you know Vukovic ...
Wieder präsentiert der Rattmann Verlag zwei klassische, zu ihrer Zeit sehr bekannte und beliebte Bücher in neuem Gewand. Neben einer Aktualisierung schien es uns gerade wegen des ausgeprägt taktischen Charakters der meisten Partien und Stellungsbilder am Platz, eine Neubearbeitung auch per Computer vorzunehmen. Manche Beispiele mußten dabei deutlich verändert, andere auch ganz aufgegeben werden; der weitaus größte Teil ist aber mit allenfalls leichten Änderungen erhalten geblieben. Vielleicht ist es sogar gelungen, zu manchen bekannten Partien neue und überraschende Details bzw. Ideen aufzuzeigen.
Zudem wurden beide Bücher zum Zweck der Aktualisierung deutlich erweitert. „Der Rochade-Angriff“ enthält jetzt ein Zusatzkapitel mit einer Anzahl schöner und spektakulärer Angriffspartien neueren Datums, wobei bekannte und weniger bekannte Beispiele in einer bunten Mischung vertreten sind. „Das Buch vom Opfer“ wurde besonders in den Kapiteln zur Darstellung und Terminologie der Opfermotive mit vielen neuen Beispielen ergänzt und bietet jetzt erheblich mehr Partien bzw. Stellungsbilder als das Original.
Wir hoffen, daß es gelungen ist, beide Bücher durch die Ergänzungen und Überarbeitungen noch attraktiver zu machen, dabei aber neben den meisten Beispielen auch die Gedanken, die Gliederung und Terminologie des Originals von Vukovic weitgehend zu erhalten. Denn wenn auch die heutige Theorie und Praxis manches im Detail etwas anders sieht, so ist das, was Vukovic seinerzeit schrieb, dennoch im Großen und Ganzen weiterhin aktuell. [Gerd Treppner]
Das Buch vom Opfer, V. Vukovic/G. Treppner 
Der Inhalt kommt von Vladimir Vukovic
Die Überarbeitung kommt von Gerd Treppner
Das Layout kommt von Matthias Vettel
 
Herausgekommen sind 312 gebundene Seiten in Deutsch.
 
Muss man noch  mehr sagen ? (auch auf die hin Gefahr, dass wir uns wiederholen ...
Der Rochadeangriff, V. Vukovic/G. Treppner
Der Inhalt kommt von Vladimir Vukovic
Die Überarbeitung kommt von Gerd Treppner
Das Layout kommt von Matthias Vettel
 
Herausgekommen sind 360 gebundene Seiten in Deutsch.
 
Muss man noch  mehr sagen ?
The Practice of my System, A. Nimzowitsch (German)
Im Jahr 2006 präsentiert er uns in demselben modernen Layout und ebenfalls mit einer Vielzahl von neuen Diagrammen das originale Nachfolgewerk Die Praxis meines Systems von Nimzowitsch
 
  Erstmals seit 1931 ist wieder der ursprüngliche Text enthalten
  Erstmals mit der kompletten Eigenbiographie "Wie ich Großmeister wurde" aus dem Russischen Originalwerk von A. Nimzowitsch übersetzt ins Deutsche
  Erstmals entspricht auch die Gestaltung einem Lehrbuch, wie es sich Nimzowitsch vielleicht gewünscht hätte
  Wie in der Erstausgabe Einspaltensatz für den theoretischen Text und Zweispaltensatz für die vollständigen Partien
  Keine Verfälschungen, oder sinnverfremdete Änderungen, lediglich einige ergänzende Anmerkungen ...
The Chesstournament Baden-Baden 1870, Stefan Haas (German)
Nach den großen Turnieren in London 1851 und 1862, sowie Paris 1867, die dem englischen und französischen Schach zu Ansehen verholfen hatten, mochten die deutschen Schachspieler nicht länger zurückstehen: Sie hielten die Zeit für gekommen, ebenfalls ein großes internationales Turnier auszurichten. Nachdem sich die Kurstadt Baden-Baden bereit erklärt hatte, 1870 ein solches Turnier zu organisieren, nahm man sich Großes vor: "1. Revision und Feststellung der Schachspielregeln; 2. Großes internationales Schachturnier zwischen den stärksten Spielern der Gegenwart; 3. Handicapturnier zwischen Schachspielern von verschiedener Stärke; 4. Beratungspartien; 5. Bankett zu Ehren der Sieger" (Hermann von Gottschall, Adolf Anderssen, Der Altmeister deutscher Schachspielkunst, Zürich: Edition Olms, Nachdruck der Ausgabe Leipzig 1912, S.348). Treibende Kraft der Organisation war Ignaz Kolisch, selbst ein starker Schachspieler, der durch Rothschild gefördert als Bankier reich wurde und später als Mäzen zahlreicher Schachturniere auftrat. Hermann von Gottschall bezeichnet ihn in seiner Anderssen-Biographie als "die Seele des ganzen Unternehmens ..., dessen rastlosen Bemühungen das Zustandekommen des Turniers zu danken war" (Gottschall, Anderssen, S.351.).
My System, A. Nimzowitsch (German)
Im Jahr 2005 präsentiert er uns in einem modernen Layout und mit einer Vielzahl von neuen Diagrammen das originale Jahrhundert-Werk Mein System von Nimzowitsch
  Erstmals seit 1931 ist wieder der vollständige Text enthalten
  Erstmals entspricht auch die Gestaltung einem Lehrbuch, wie es sich Nimzowitsch vielleicht gewünscht hätte
  Wie in der Erstausgabe Einspaltensatz für den theoretischen Text und Zweispaltensatz für die vollständigen Partien
  Keine Verfälschungen, oder sinnverfremdete Änderungen, lediglich einige ergänzende Anmerkungen ...
Materials to the games from Fischer, R. Hübner (German)
In "Materialien zu Fischers Partien" hat Robert Hübner Fischers Analysen aus "Meine 60 Denkwürdigen Partien" einer eingehenden Prüfung unterzogen. Des weiteren enthält das Buch die von Robert Hübner kommentierten vollständigen Partien Fischer-Hübner, Palma de Mallorca 1970, Portisch-Fischer, Olympiade Siegen 1970, und weitere Stellungen und Partiefragmente aus Taimanov-Fischer, 3. Wettkampfpartie Vancouver 1971, Fischer-Czerniak, Netanya 1968 und Johannessen-Fischer, Olympiade Havanna 1966.

Anhand eines umfangreichen Indexes mit weit über 100 Einträgen wird Fischers Spielweise charakterisiert. Minutiös werden die Stärken und Schwächen aufgelistet, wobei das Hauptaugenmerk den Schwächen Fischers gilt. Das sollte aber nicht so verstanden werden, daß Robert Hübner die Analysen von "Meine 60 Denkwürdigen Partien" für mangelhaft hielte. Im Gegenteil sagt er: "Natürlich ist die allgemeine Qualität seines [Fischers] Schaffens in jeder Hinsicht sehr hoch [...] Ganz herausragend ist die hohe Präzision und die ungewöhnliche Fehlerfreiheit, welche die Ausführungen Fischers im taktischen Bereich kennzeichnen." An mehreren Stellen des Buches befaßt sich Robert Hübner mit dem schachlichen Denkprozeß im allgemeinen. Darüber hinaus enthält es unter der Rubrik "Genialität" Anmerkungen zur Fischer-Rezeption.

Die erste Version des Textes erschien bei der Firma ChessBase auf CD. Für die erweiterte Buchfassung wurden alle Varianten mit einem spielstarken Schachprogramm überprüft. Dabei konnten zahlreiche Fehler beseitigt werden.
My 60 memorable games, R.J. Fischer (German)

Nach seinem Rücktritt vom Interzonenturnier in Sousse 1967 hatte Fischer sich vom Weltmeisterschaftszyklus selbst ausgeschlossen und nahm bis zum Jahre 1970 nur an zwei Turnieren teil: Netanya und Vincovci. In diese Zeit relativer schachlicher Enthaltsamkeit fällt auch die Erstveröffentlichung von Meine 60 Denkwürdigen Partien. Bereits in der ersten Partie gegen Sherwin aus dem Jahre 1957 demonstriert der damals gerade einmal 14jährige Fischer, der sich ein Jahr später für das Kandidatenturnier in Jugoslawien qualifizieren wird, seine virtuose Technik, die, wie Evans in der Einführung zu dieser Partie schreibt, sein Markenzeichen werden wird. Meine 60 Denkwürdigen Partien ist auch die Geschichte vom Aufstieg dieses hochbegabten Jungen in die absolute Weltspitze. Fischer hat nun aber nicht einfach seine »besten« Partien für diese Sammlung ausgewählt, sondern diejenigen, die für ihn von besonderer Bedeutung waren. Alle großen Spieler seiner Epoche sind vertreten, selbst die Niederlagen gegen Spassky, Tal und Geller sind nicht ausgespart. Und obwohl die Kommentare Jahre nach den Partien abgefaßt wurden, spürt man immer noch die starken Emotionen, die sich bei Fischer einstellten, wenn er sich an bestimmte Momente erinnerte.

»Ich wußte, daß ich eine Figur verlieren würde, konnte es aber einfach nicht glauben. Ich mußte noch einen weiteren Zug machen, um zu sehen, ob dem wirklich so wäre!« lautet seine Schlußanmerkung zur Niederlage gegen Spassky, die er zum Anlaß nimmt, eine Widerlegung des Königsgambits zu publizieren. Und einen Zug aus seinem ersten Sieg gegen Tal kommentiert er wie folgt:

»Aber ich wollte den Bauern. Bei nur zwei Remisen gegen Tal aus sechs Versuchen hatte ich keine Lust zu spekulieren.«

Schließlich nimmt er ein sündhaftes Remis gegen Botvinnik zum Anlaß für seitenlange Analysen eines komplexen Turmendspiels, in die Botvinniks Analysen mit eingeflochten sind, und man hat den Eindruck, als wolle er die Partie nun gleichsam als Analyseduell fortsetzen.

Im Jahre 1970 verzichtet Pal Benkö zugunsten von Fischer auf seinen Platz im Interzonenturnier in Palma de Mallorca. Der Rest ist Geschichte.

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19.05.2006
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19.05.2006 
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Das Schachturnier zu Baden-Baden 1870, by Stefan Haas is available
 
 
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